Debian: Von 6 auf 7

Debian hat die neue Version 7 mit dem Codenamen Wheezy, dem Pinguin aus ToyStory am 4. Mai auf den Markt geworfen. Wie upgraden? Keine Frage: Kurz und Schmerzlos und natürlich mit einer Datensicherung. Nachdem letzteres abgeschlossen ist (Ich liebe vmware Snapshots!), geht es an das normale Update, da wir alles auf Stand wissen wollen, bevor es los geht:

apt-get update
apt-get upgrade

Sollten Pakete zurückgehalten werden, hilft ein „apt-get dist-upgrade“ weiter. Dann geht es der sources.list an den Kragen: wir tragen wheezy in die /etc/apt/sources.list ein. Diese sollte nach den Änderungen etwa so aussehen:

deb http://debian.inode.at/debian/ wheezy main contrib non-free
deb-src http://debian.inode.at/debian/ wheezy main contrib non-free

deb http://security.debian.org/ wheezy/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ wheezy/updates main contrib non-free

# wheezy-updates, previously known as ‚volatile‘
deb http://debian.inode.at/debian/ wheezy-updates main contrib non-free
deb-src http://debian.inode.at/debian/ wheezy-updates main contrib non-free

Danach der normale Update-Prozess, beginnend mit einem apt-get update:

apt-get update
apt-get upgrade

Danach sollte der Kernel aufgespielt werden. Da mein System auf 64 Bit läuft, der entsprechende Kernel:

apt-get install linux-image-2.6-amd64

Zur Sicherheit wird noch udev aktualisiert, bevor wir die zurückgehaltenen Pakete angreifen:

apt-get install udev
apt-get dist-upgrade

Nach einem Neubau der vmware-Module folgt bei mir noch ein update-grub und der Reboot. Nach dem Neustart, der obligatorische Blick ins System-Log, ob etwas zu Bruch ging:

cat /var/log/syslog

Das war’s dann auch schon.

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