Lenovo W500 – Part 4

Nachdem nun das Notebook einigermaßen benutzbar dasteht, habe ich einmal herumgesucht, was man nun sonst noch an verwendbarer Hardware darin verbaut hat und stieß auf das HDAPS Teil, dem aktiven Festplattenschutz. Der Kernel bietet an sich schon eine entsprechende Methodik, jedoch ist das Modul nicht mit der Hardware kompatibel.

Da Thinkpads immer wieder eigene Hardwarelösungen bietet, habe ich einmal den Portage nach entsprechenden Ebuilds durchsucht und promt die Pakete app-laptop/tp_smapi und app-laptop/hdapsd gefunden. Leider sind die im Portage vorhandene Versionen schon etwas veraltet. Die entsprechend neuen Ebuilds liegen seit heute in unserem Hauseigenen Overlay und nach etwas Arbeit für den Compiler lassen sich die entsprechenden Kernelmodule und Dienste starten. Das thinkpad_ec Modul aufgrund des neuen Bios zu seinem Glück gezwungen werden muss. Dies passiert durch den Parameter „force_io=1“.

Das Kernel-Log bestätigt den Erfolg:

hdaps: initial mode latch is 0x05
hdaps: setting ec_rate=250, filter_order=2
hdaps: device successfully initialized.
input: ThinkPad HDAPS joystick emulation as /devices/virtual/input/input15
input: ThinkPad HDAPS accelerometer data as /devices/virtual/input/input16
hdaps: driver successfully loaded.

Das Ergebnis ist einerseits ein laufender hdapsD, welcher die Notebookfestplatte vor Schaden bewahrt und eine Möglichkeit das gesamte Notebook als Joystick zu missbrauchen, ähnlich eines Wii Controllers – dies jedoch nur als kleiner und spassiger Nebeneffekt, welcher sich zum Spielen missbrauchen lässt…

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