Jolla die Waldfee

Nach diesem schlechten Wortspiel wollen wir uns mal dem Thema ‚Sailfish OS‘ am Smartphone widmen. Ich hatte mein altes OnePlus One aus der Schublade gezogen und mir mal angeschaut, was ich mit der Kiste alles anstellen kann, was nicht Standard-Android ist um einfach mal über den Tellerrand zu blicken und weil ich Zeit dazu hatte.

Die Optionen sind ja leider nicht so groß: Ein paar veraltete ROMs aus der Android 5-Area, Ubuntu Touch und Sailfish OS waren meine ersten Funde, denen ich für begrenzte Zeit mein One überließ und testete.

Sailfish OS als solches zeigt sich als hübsches System, wo ein findiger Bastler scheinbar ein altes CM Image verwendet um diverse Treiber zu klauen, dass es auf das OnePlus One passt. Zugegeben, eine etwas seltsame Herangehensweise, dennoch erstrahlt das System nach einigen Minuten mit dem neuen OS und es fühlt sich irgendwie komisch an, obwohl alles rund läuft.

Das Bedienkonzept von Sailfish OS wirkt mit seinem Design schlicht und Elegant. Zugegeben, es hat Stil – und zwar einen, der mir gefällt. Leider ist das Bedienkonzept, das auf ‚Swipes‘ und ‚Flicks‘ setzt – ziemliches Herumgewische auf dem Display – nicht so ganz mein Fall, da mir mein Daumen nach dem Einrichten weh tat. Trotzdem habe ich es einmal für einen installiert und eingerichtet und für eine Woche im Einsatz gehabt und kam erstaunlich gut damit zurecht.

Abseits des Android Ökosystems, mit IMAP und CalDAV sowie CardDAV unterwegs ließ sich einiges anfangen. Der integrierte Browser scheint zu funktionieren und deren eigene App-Store Lösung bringt sogar einige kleine Apps mit, die man brauchen kann, sodass mir eigentlich nicht viel fehlte – technisch gesehen. Aufgrund der fehlenden Lizenz konnte ich deren Android-Implementation leider nicht testen.

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