Abenteuer mit dem Raspberry Pi

Ja, mich hat es nun auch erwischt, ich geb es ja schon zu. Ein Bekannter von mir, hat mir die Bastler-Hardware mit den Worten “Du kannst damit sicher mehr anfangen” in die Hand gedrückt und das Unheil eingeläutet: Ich sitze nun wieder vor einem dunklen Bildschirm mit (fast) nur Text, haue in die Tasten, lache und keiner in meinem Umfeld versteht die Heiterkeit. Aber das sind wir Sysadmins und Entwickler ja schon gewohnt.

Der Suchtfaktor an diesem Gerät ist einfach jener, dass man schnell ein Ergebnis hat, das in den Grundzügen läuft. Es zu verfeinern ist dann meist nur noch Formsache. In Foren findet man ständig neue Tipps und Anwendungsmöglichkeiten – kurzum, die Unterstützung ist genial.

ZFS – Wegen Überfüllung geschlossen

Als BTRFS Fan, genauer gesagt als Fan der Snapshots habe ich mir am FreeNAS mal kurz ZFS gegeben und es für gut empfunden und glatt zum Einsatz gebracht um ein paar Time-Machine Backups von einem Mac aus zu machen. Das Ganze klappte auch ganz gut, bis mir das Dateisystem voll lief:

# df -h
Filesystem     Size    Used   Avail Capacity  Mounted on
timemachine       39G     39G      0B   100%    /mnt/storage/timemachine
# rm somefile
rm: somefile: No space left on device

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SQLite auch in Skype

Auch Skype – man glaubt es kaum – verwendet SQLite Datenbanken zum Speichern diverser Dinge. Klein, Sauber, schnell – aber immerhin auch eine Datenbank, die man ab und an vielleicht etwas pflegen sollte.

Diese Datenbanken verstecken sich unter Linux in ~/.Skype// und tragen die Endung .db; In ihnen tummeln sich Logs, Kontakte und alles was sich so von Zeit zu Zeit ändert. Das heisst, da muss mal die Luft herausgelassen werden. Analog zu den Datenbanken von Firefox können wir auch hier ansetzen:

find . -name ‘*.db’ -print -exec sqlite3 {} VACUUM \;
find . -name ‘*.db’ -print -exec sqlite3 {} REINDEX \;

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Verhungert

Mein E-Mail Server hat ein paar Funktionen um gegen den Spam anzukommen – unter Anderen auch den klassischen SpamAssassin, der als letzte Instanz noch den verbliebenen Müll durchforstet.

In der Theorie ist das eine ganz brauchbare Idee, wenn SpamAssassin nicht ein gewisses Spam-Aufkommen zum Lernen benötigt. Mit anderen Worten, wenn der Filter zu wenig Spam bekommt, werden die Ergebnisse auch immer schlechter, da er sozusagen verhungert.

Die Kunst ist es nun, den gröbsten Müll zu filtern, jedoch genug für SpamAssassin übrig zu lassen, damit dieser noch brav lernen kann…