dead AIX power supply

Homelab-Blues

Mein derzeitiges Homelab besteht im Weitesten aus einem vmware ESXi Server, einem FreeNAS Server und den üblichen Dingen, die sonst noch herumschwirren: USV, Raspi, Switches, WLAN Access Points. Das Meiste der Hardware sind aufgekaufte Altbestände bzw Geschenke von Freunden. Mit anderen Worten ein ziemlicher Haufen verschiedensten Altgeräten, die ihren Job tun.

Warum ein Homelab, wenn man doch einen Server anmieten kann? Für mich eigentlich keine Alternative, da meine Leitung auf der einen Seite zu schwach und auf der anderen Seite ich einfach es gewohnt bin, mein Zeug selbst zu hosten und mein Wissen zu erweitern. Nur im Moment bin ich auf dem Stand, dass mein „großer“ ESX den Sprung auf die Version 7 nicht mehr mitmachen wird: Der veraltete Raid Controller und die 10K SAS Platten sind so weit nicht mehr zu gebrauchen, wenn ich diesen Weg weiter beschreiten will.

Höchste Zeit, die Sache einmal mehr zu durchleuchten: Ein neuer Server mit SSDs adäquater Größe würde mich ein kleines Vermögen von gut 5.000€ oder mehr kosten. Zugegeben, ich hätte damit für die nächste Zeit ausgesorgt, hätte zertifizierte Hardware, Garantie… aber auf der anderen Seite ist das schon ein Batzen Geld, den man nicht so ohneweiteres locker machen kann. Da ich ohnehin in einem Homelab nur den ESXi Free einsetzen kann, ist die Sache mit dem Support gegessen.

Der Weg eines anderen Hypervisors würde mir im Falle von Xen oder KVM natürlich auch mehr Optionen am Host-System bieten: Ich hätte ein besseres Backup, das nach meiner Pfeife tanzt und nicht mit API Beschränkungen zu kämpfen hat. Das heißt im Konkreten Fall XCP-NG oder Proxmox.

XCP-NG basiert auf Xen und hat vereinfacht gesagt die Funktionalitäten im Management, das man sich aufgrund der Tatsache dass es OpenSource ist, selbst bauen kann. Der Vorteil liegt auf der Hand, da man die vollen Funktionen nutzen kann, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Mit anderen Worten, man darf halt arbeiten. Kein großes Thema für mich als Gentoo User.

Proxmox basiert auf KVM, hübsch auf einer Debian Kiste verpackt. Auch hier gibt es eine freie Community-Version. Die Pakete sind mitunter etwas ‚beta‘, aber da KVM an sich sehr stabil ist, sollte es auch hier keine großen Probleme geben.

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