Ein Blick auf Pi-Hole

Pi-Hole ist ein nettes System um Werbung netzwerkweit zu reduzieren. Wie es funktioniert ist relativ simpel: Der Hauptbestandteil von Pi-Hole ist ein DNS Server, der Anfragen die auf zu blockierende Inhalte ‚falsch‘ beantwortet, sodass die Anfrage entweder an den Pi oder an localhost geht. Was blockiert wird, liegt an Listen, die das System zusammenführt. Sprich: Unerwünschte Domains erscheinen für den Benutzer im Netz als ’nicht erreichbar‘.

Praktisch an dem System ist natürlich, dass es auf Smartphones, PCs oder sogar am SmartTV läuft. Nur: Kann es was?

Ich habe mir die Freiheit genommen und Pi-H0le auf meinem Docker-Host installiert, da ich nicht unbedingt meinen Raspi dafür verwenden wollte. Zugegeben, keine große Sache, da der Ressourcenbedarf fast verschwindend gering ist. Meine Beobachtung so weit ist, dass viel Werbung geblockt wird, aber eben nicht alles. Wer sich fragt wie das kommt, dem kann man leicht am Beispiel von YouTube helfen: YouTube zB liefert Werbung über ähnliche Domains aus, wie die Filme, die man nicht blockieren möchte.

Trotzdem ist der hier bei mir im Normalbetrieb geblockte Anteil durchaus ansehnlich: Gut 10% meiner DNS Anfragen verschwinden im Nirvana von Pi-Hole ohne dass der Normalbetrieb beeinträchtigt ist. Leider ist Pi-Hole keine 100% Lösung, aber ich habe damit ein ruhigeres Gewissen. Das Aufbrechen von Verbindungen um darin zu filtern fühlt sich immer noch wie ein Sakrileg an.

 

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