Ohne aRtsd lebt sich’s auch gut

aRts ist der KDE Sound-Daemon, ein Ding das noch aus den grauen Uhrzeiten von KDE (2.0?) stammt. Seine Funktion, mehrere Musikkanäle in Echtzeit zu mischen war damals etwas, das die Soundkarten oder deren Treiber noch nicht konnten. Seit man das Problem mit ALSA und neuerer Hardware alleine in den Griff bekommen hat und der Hauptentwickler seine Arbeit am aRtsd niedergelegt hat, ist das ganze Projekt ohnehin irgendwie langsam gestorben.

Und dennoch habe ich den Sound Daemon relativ lange benutzt, bis er mir in der letzten Zeit immer mehr und mehr Probleme bereitet hatte. Nur jetzt ist der Ofen aus. Da aRts ohnehin nicht mehr empfohlen wird, habe ich mich kurzerhand mal dazu entschieden, das Ding zu entfernen. Unter Gentoo Linux war die beste Zeit dazu das Update zu KDE 3.5.10 und das fehlerhafte kde-base/kdemultimedia-arts Ebuild.

Das Vorgehen um aRts ans Leder zu gehen beginnt am Besten damit, dass man den Soundserver unter KDE im Kontrollzentrum einfach einmal deaktiviert. Damit wir aber nicht ohne Geräusch dastehen, tragen wir bei den Systemklängen einen externen Player ein. Aufgrund der Einfachheit empfehle ich hier das Programm ‚play‘ aus dem media-sound/sox Paket.

Ist dies gelaufen, empfiehlt sich ein Test des Ganzen um zu sehen ob es auch wirklich klappt. Hört man etwas, kann man nun getrost seine USE-Flags durch „-arts“ erweitern und alles was mit aRts zu tun hat deinstallieren. Danach folgt ein emerge -uDNav world und die Sache ist erledigt.

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One thought on “Ohne aRtsd lebt sich’s auch gut”

  • Ich hab hier auch den artsd rausgerupft und ich kann mich nur bei dir bedanken für den Tipp – auf einmal klappt der Sound hier reibungslos!

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