Dijon – Tag 2 – Call of the blade

Das Übliche schon gestern erlebte Erwachen durch ein Handy nebst hochschrecken und Anstossen des Kopfes wiederholte sich auch heute wonach wir uns nach Unten in den Garten begaben um unser gestern schwer erkämpftes Frühstück zu uns zu nehmen, welches durchaus geniessbar war. Dies war übrigens dem Kaffee zuzuschreiben, welchen wir am Vortag teuer erstanden haben.

Weil das Kursprogramm des Vormitags nur Einhandwaffen beinhaltete liess ich mich auf ein paar Grundtechniken im Dolchkampf und Sparring mir dem Langschwert ein, was durchaus eine Herausforderung bot. Vorallem sind es die eigenen Fehler welche einem noch direkter auffallen. Aus hitzetechnischen Gründen rate ich von der Benutzung eines Gambesons ab einer Temperatur von 30 Grad im Schatten ab. Ich weiss wovon ich spreche.

Mittag verbrachten wir wieder im Mc Donalds um uns Ärger, Frust und nicht zuletzt Zeit zu sparen. Es folgten Vorlesungen, Classes und Sparring. Letzteres bescheerte mir wieder ein Aha-Erlebnis. Eines von Vielen, welches mir die Lektionen meines Lehrers bestätigte: Wenn du eine Technik anwendest, führe sie durch. Nicht zuletzt auch gegen andere Fechtschulen wie zum Beispiel die Spanische.

Regen beendete unser Tun frühzeitig, nachdem Schlangenbirne (Ich nenne den Kerl aufgrund der Plüschschlange auf seiner Fechtmaske so) auf ein Donnern „Mehr kannst du nicht?!?“ gegen den Himmel rief. Der Regen wurde kurzzeitig zu Hagel und wir wurden in die Universität gezwungen. Die Kaffeeteria bot eine hervorragende Mögichkeit um Erfahrungen auszutauschen und einen Tee mit Milch zu mir zu nehmen.

Tee mit Milch ist nebenbei ein Grund, wieso ich Frankreich nicht mag. Diese Bastarde versenken einen Teebeutel in Milchwasser. Urghs.

Schliesslich ging es nach Hause ins Hotel wo wir weitere Pläne für den Tagesrest schmiedeten, welche im Grunde genommen aus Futtersuche bestanden. Die Durchführung folgte mit Hindernissen in Form von Navigationstechnischen Schwierigkeiten, welche auf mein Navigationssystem mit veraltetem Kartenmaterial sowie mein Navigationstalent – welches grosse Ähnlichkeit mit der Organisation hatte – zurückzuführen war.

Totmüde tippe ich noch diese Zeilen um schliesslich in Morpheus Arme bzw das Bett zu sinken.

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