Wunder gibt es immer wieder

Heute durfte ich mich wieder einmal mit einem älteren PC herumprügeln um ihm Windows 7 beizubringen. An sich ist das ja keine große Hexerei: RAM auf 4 GB aufrüsten, CD einlegen oder USB Stick mit den Installationsdateien anstöpseln, booten und installieren.

So einfach würde es gehen, wenn es nicht diverse Gemeinheiten gibt, auf die man trifft, denn schon bei der Installation gab es einen BlueScreen, dass es nur so rauscht. Als alter Hase denke ich sofort einmal an defekten RAM und tausche die Bausteine aus. Das Ergebnis bleibt das Selbe.

Ein Blick ins Bios zeigt, dass dieses ein Update benötigt, was ja auch noch kein Thema ist. Wir haben ja schon viel erlebt. Wenn wir schon am Bios herumfrickeln wurde auch gleich alles an Onboard-Gedöns wie Sound- und Netzwerkkarte sowie alle anderen Schnittstellen deaktiviert und die PCI Karten fachgerecht entfernt. Man will’s ja wissen.

Zu schön um wahr zu sein, die Installation läuft wieder an und auf einmal wieder der blaue Bildschirm. Als letzten Versuch ziehe ich noch einen RAM Baustein heraus und die Kiste läuft fehlerfrei auf 2 GB. Was nun?

Am Kopf gekratzt und einen anderen Baustein dazu gesteckt und festgestellt, dass die Installation läuft. Nach vollendeter Installation hat es mich dann doch nochmal gejuckt und ich habe die 4 GB Speicher wieder eingebaut. Das Ergebnis war, dass Windows trotz diverser Treiberupdates und Fehlerbehebungen eine nicht ganz sanfte Bruchlandung hinlegte, nachdem die Grafikkartentreiber einige Probleme andeuteten.

Fazit: Alte Systeme haben – auch wenn sie 64 Bit können sollten ihre Probleme, wenn sie mit der Grafikkarte den RAM teilen. Bei einem neuen Desktop PC sieht es natürlich ganz anders aus, da alles voreingestellt ist. Auch wenn es bei alten Systemen heißt, dass es mit viel RAM besser gehen sollte, wenn es die Grafikkarte nicht packt stört sie den CPU bei der Arbeit und es heißt wieder „Nichts geht mehr“ – oder im Casino Jargon: „Rien ne va plus“

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