{"id":816,"date":"2008-08-04T08:28:33","date_gmt":"2008-08-04T06:28:33","guid":{"rendered":"http:\/\/my.stargazer.at\/?p=816"},"modified":"2015-03-19T16:33:03","modified_gmt":"2015-03-19T15:33:03","slug":"the-oqo-odyssey-part-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/my.stargazer.at\/de\/2008\/08\/04\/the-oqo-odyssey-part-1\/","title":{"rendered":"Die OQO Odyssee &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Alles begann mit dem Paket aus Japan, welches mir meinen auf eBay gekauften UMPC brachte, einen OQO Model 01+. Ungetestet, ohne Betriebssystem, jedoch mit Recovery CD. Ein Schn\u00e4ppchen f\u00fcr den Freak, welches nat\u00fcrlich sofort in Betrieb genommen werden m\u00f6chte. Beim \u00d6ffnen stellte sich heraus, dass das Stromkabel fehlte.<\/p>\n<p>Also ab in den n\u00e4chstgelegenen Elektromarkt und ein entsprechendes Stromkabel besorgt, alles angesteckt und festgestellt, dass das Ding Strom frisst und der Akku seinen F\u00fcllstand erh\u00f6ht. So weit so gut.<\/p>\n<p><!--more-->Und dann kommt auch schon die Euphorie auf und man beginnt das Ding einzuschalten und dann geht es mit der Misere schon los: Der USB Port des Ger\u00e4ts schafft es nicht, genug Strom zu liefern um eine normale Maus zu betreiben &#8211; von Festplatten und CD-ROM Laufwerken rede ich ja noch nicht einmal.<\/p>\n<p>Als Techniker ist man doch noch lange nicht mit dem Latein am Ende und wei\u00df sich zu helfen: Man nehme ein altes Netzteil mit einer Spannung von 5 Volt und friemle das an eine externe USB Platte dran und voil\u00e0, das Ding hat genug Strom und wird als Draufgabe vom OQO erkannt. Da die Platte nicht leer ist, wird sie das mal gemacht und die Daten einstweilen zwischengelagert. Die Recovery CD wird inzwischen in aller Ruhe auf die Platte kopiert und als Sicherheit noch als ISO abgelegt. Man weiss ja nie.<\/p>\n<p>Nachdem ich die Platte nun wieder vom Laptop an den OQO gebastelt habe kommt der gro\u00dfe Moment und der OQO booted&#8230; nicht. Also mal weiterbasteln und versuchen, was da m\u00f6glich ist. Da ich ohnehin Grub verwende, bietet es sich durchaus auch an, diesen Bootloader auf der externen Platte aufzubringen um sicherzustellen, dass zumindest dieser angesprochen wird.<\/p>\n<p>Als kleine Draufgabe kommt noch ein ISO Emulator hinzu, welcher es schaffen sollte, das CD ISO als CD-ROM bereitzustellen. Der Test am Laptop verlief positiv, also ran ans Werk.<\/p>\n<p>Und was meint der OQO? Denkste. Kein Gl\u00fcck. Aus weiser Voraussicht hatte ich mir auf eBay ein DVD-RW Laufwerk mit USB Anschluss und externer Stromversorgung gekauft, welches nun zum Einsatz kommen sollte sobald es bei mir im Laufe der n\u00e4chsten Tage eingelangt war. Doch der Clue an der Sache war, dass das der OQO das eigene Netzteil killte bzw. es nicht mehr mit 230V funktionieren wollte. Kurz geflucht und das Netzteil angeschaut und getestet. Das Ergebnis war ern\u00fcchternd, jedoch nicht hoffnungslos.<\/p>\n<p>Mit dem Auto-Adapter war das Netzteil in der Lage genug Strom zu liefern. Also mal den Akku laden und den OQO &#8218;recovern&#8216; und im Bedarfsfall mit einem 12V Netzteil das OQO Netzteil mit Strom versorgen. Bevor mir hier Dummheit vorgeworfen wird, das Netzteil des OQO liefert auf 5 Polen 2-3 verschiedene Spannungen und verhindert so den Umbau auf ein anderes Netzteil. Da ich desweiteren keine 200 USD auf der Seite habe um ein Neues anzuschaffen, gehe ich eben diesen Weg.<\/p>\n<p>Die Installation startet planm\u00e4\u00dfig und das System erwacht zum Ersten mal zum Leben. Ein Grinsen macht sich auf meinen Lippen breit und ich beginne z\u00fcgig mit dem Windows Setup und teile die Platte in 2 H\u00e4lften um sp\u00e4ter noch Linux dazupacken zu k\u00f6nnen. Doch irgendwie ging das alles viel zu glatt. Ein Blick auf den Akku brachte die Ern\u00fcchterung: Das 12V Netzteil liefert nicht genug Strom um den Akku im Betrieb zu laden. Doch die Installation geht sich haarscharf aus. Selbst das eben installierte Windows konnte noch ordnungsgem\u00e4\u00df heruntergefahren werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Akku wieder geladen wurde, begann ich die entsprechenden Patches vorzubereiten um die Laufzeit wieder effektiv ausnutzen zu k\u00f6nnen. Doch es kommt wieder ganz dick:<\/p>\n<p>Windows XP Service Pack 3 verlangt genauso wie das BIOS Update dass das Ger\u00e4t am Netzteil h\u00e4ngt. Aufgeben? Jetzt erst recht nicht. Ich packe den Krempel ins Auto und schlie\u00dfe das Netzteil an das Bordspannungsnetz des Autos an und starte den Motor und schaue das Display an. Auf einmal reicht das Netzteil aus um den OQO mit Strom zu versorgen. Dann eben eine mobile Installation.<\/p>\n<p>Ich startete das Bios Update und fuhr in Richtung Autobahn und blieb beim n\u00e4chsten Parkplatz stehen um das Display des UMPCs zu begutachten: Reboot. Das System startet wieder und das Setup des Service Pack 3 kann beginnen. Analog zum Bios Update passierte dieser Schritt auch am Bordnetz des Autos, mit Zwischenstopps auf diversen Parkpl\u00e4tzen um Dialogfeldern etwas Beachtung zu schenken.<\/p>\n<p>Wieder Zuhause angekommen folgten die restlichen Updates und eine \u00dcberpr\u00fcfung der Installation. Das Ger\u00e4t war zu 50% installiert und ich schaltete ab. Das n\u00e4chste Abenteuer hei\u00dft dann Gentoo Linux&#8230;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles begann mit dem Paket aus Japan, welches mir meinen auf eBay gekauften UMPC brachte, einen OQO Model 01+. Ungetestet, ohne Betriebssystem, jedoch mit Recovery CD. 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