aus dem tagebuch eines alten bikers 31
es ist draußen zwar schon finster, aber an hand der scheinwerfer der autos kann ich die gegend dennoch gut erkennen… und irgendwelche fleißigen landschaftspfleger ziehen in gemächlichem tempo die landschaft am fenster vorbei, hin und wieder, wenn eine abbildung eines bahnhofs, der zum großteil eigentlich nur aus einem flugdach und einer erhöhten gehsteigkante zu bestehen scheint (danke, öbb, für das ultrasparpaket!), gibt es eine kurze unterbrechung und die stationsbeleuchtung, die mehr ähnlichkeit mit einer friedhofslaterne als mit einem lichtspender hat, funzelt runter auf diverse zigarettenkippen und anderen müll…
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aus dem tagebuch eines alten bikers 30
es ist doch immer wieder das selbe: man fragt mich, wieviele ps denn mein bike hat und wenn ich dann sage, daß es knapp 100 sind, dann glotzt jeder mal entsetzt, weil heutzutage ja schon jede pipifax-600′er bald mit 120 oder mehr daher röhrt und mein halbtonner mit über 1,5l hubraum davon vergleichsweise weit entfernt ist… ja und? wie ps-fixiert sind denn alle? hat denn noch niemand verstanden, daß die ps zwar schön klingen, aber bei weitem nix bringen? und schon gar nicht, wenn es um durchzug und beschleunigung geht? die ps sind doch nur was für pubertierende 16-jährige und zahnärzte in der postpubertären phase… und abgesehen davon, die frage wird von mir jetzt einfach kurzerhand mit einer festgelegten und absoluten “very british”-antwort belegt: “AUSREICHEND”… und dann werd’ ich mit genuß die staunenden gesichter genießen! klar, blöde frage, blöde antwort!
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aus dem tagebuch eines alten bikers 29
so, es ist der tage der tage: mein selbstversuch beginnt!
selbstversuch? häääähhhh? spinnt er endgültig?
nix da, ich fahre jetzt mal mit den öffis, also bus und bahn, ins büro und wieder heim, sind ja nur 40km eine strecke… Read the rest of this entry »
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aus dem tagebuch eines alten bikers 28
rein theoretisch könnte ich die paar winterwochen hindurch, wo die temperaturen auch mir zu tief sind und schnee oder eis eine noch größere gefahr als gegnerische autofahrer (und sowieso fahrerinnen!) darstellen, mir selbst einen sogenannten oder auch bürgerkäfig zulegen. rein theoretisch jedenfalls, aber praktisch betrachtet stört es mich einfach, wenn ich morgens schon wie ein trottel in der kälte stehen und an diversen scheiben kratzen soll, denn panzerführerschein, damit ich mit sehschlitzen wie unsere neuen, südländischen mitösis oder die intellenzallergiker der guten, alten ösi-kultur offensichtlich haben, den hab ich jedenfalls nicht… und das ganze chemiebombardement, nein danke… und garage? hat man in unserem viertel keine mehr frei…
wurscht…
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aus dem tagebuch eines alten bikers 27
meine beobachtungen im täglichen strassenverkehr kann ich mittlerweilen in einer beinahe fundierten these formulieren. und wenn dann sich noch jemand finden läßt, der meine these bestätigt, vielleicht seinerseits mit untersuchungen und beobachtungen belegt, wenn’s nicht zu viel verlangt ist, dann könnte ich aus meiner these eine echte theorie machen!
cool, nicht wahr? also, ich jedenfalls find’s cool…
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aus dem tagebuch eines alten bikers 26
alle jahre wieder, wie weihnachten oder die winterdeppression… oder modeerscheinungsrevival… oder gelebte gedankenlosigkeit… oder…
es könnte stundenlang weiter gesponnen werden, in welche kategorie man das einordnen will, aber im endeffekt kommt immer das selbe ergebnis: idiotie, hirn- und gedankenlosigkeit, geringschätzung des lebens und unmündige “erwachsene”…
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2010, das Jahr der guten Vorsätze
tja, leute, in ein paar tagen ist es wieder mal so weit: jahreswechsel! und typisch für einen jahreswechsel sind? na, was ist typisch für einen jahreswechsel? nein, ausnahmsweise nicht bleigießen… auch sonst nix mit schießen! und nur so am rande, “hells bells” ist KEIN weihnachtslied, das kann man das ganze jahr über hören…
also, was ist typisch für einen jahreswechsel? na, schon eine akzeptable idee?
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